17th April 2009

Gran Canaria – acht Routen für den Radtourismus

Für Anhänger des Radsports stehen auf Gran Canaria verschiedene Routen bereit, die die Gemeinde San Bartolomé de Tirajana jetzt in einem Führer zusammengefasst hat. Der Führer stellt die Ortschaft vor als Ausgangsort für Fahrrad-Routen verschiedener Schwierigkeitsgrade, die dank des wunderbaren Inselklimas das ganze Jahr über befahren werden können.

 

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Radlspass auf den Kanraischen Inseln. Foto: Turespana

Der Radführer bietet allgemeine Informationen, Tipps und Empfehlungen, eine Liste der Routen, eine Gesamtkarte der Insel Gran Canaria, in der die acht Routen in unterschiedlichen Farben eingezeichnet sind und acht Routenblätter mit spezifischen Informationen und einem Routenplan für jede Tour.

 

Die Routenblätter tragen den jeweiligen Namen und die Nummer der Route in der entsprechenden Farbe, eine kleine Karte der Insel Gran Canaria mit dem Verlauf der Route sowie Fotos, die die Route illustrieren. Auch Dörfer und andere Orientierungshilfen werden angegeben, außerdem enthalten die Blätter u. a. Grafiken mit dem Schwierigkeitsgrad, der Länge, Höhenlage, Höhenunterschieden und Steigungen bzw. Gefälle der Routen.

Alle Routen starten an der Plaza de la Constitución, wo ein Schild vor der örtlichen Polizeiwache den „km 0“ der Strecken markiert.

Die verschiedenen strahlenförmig angelegten Routen verlaufen über:

1. Maspalomas – Ayagaures – Maspalomas
2. Maspalomas – Soria – Maspalomas
3. Maspalomas – Taidia – Maspalomas
4. Maspalomas – Pico de Las Nieves (sur) – Maspalomas
5. Maspalomas – Cruz de San Antonio – Maspalomas
6. Maspalomas – Ayacata – Maspalomas
7. Maspalomas – San Bartolomé – Maspalomas
8. Maspalomas – Guayadeque – Maspalomas

 

Mit dem Radführer sollen die beliebtesten Radrouten der Gemeinde und ihrer Umgebung bekannt gemacht und gefördert werden. Außerdem will man durch den Radtourismus und andere spezialisierte Sportarten das Angebot hinsichtlich Sport- und Aktivtourismus, Natur, Kultur und Landschaften des Inselzentrums und -südens bereichern und die örtliche Wirtschaft unterstützen, insbesondere im Hinblick auf die Produktion einheimischer Erzeugnisse, die Gastronomie und den Transport. Erhältlich ist der Radführer in der Tourismusinformation am Flughafen und in allen weiteren Tourismusbüros auf der Insel.

Quelle: Turespana / bearbeitet von pairola-media

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8th April 2009

Valsequillo 

Dieser kleine Ort ist über die Straße C-814 von Telde kommend zu erreichen. Telde, die zweitgrößte Stadt der Insel liegt an der Autobahn nach Las Palmas. Sehr reizvoll ist die Lage der Ortschaft in einem weiten und fruchtbaren Tal. Besonders schöne Ausblicke kann man bereits bei der Anfahrt genießen. Valsequillo (kleines trockenes Tal) liegt 574 Meter über dem Meeresspiegel und hat rund 6.400 Einwohner. Mit einer Gesamtfläche von 32,74 Quadratkilometern grenzt es an die Ausläufer der Cuenca de Telde. Zur Zeit der Altkanarier war der Ort ein Mittelpunkt des Königreichs von Telde. Heute bietet die weit auseinander gezogene Streusiedlung baulich keine besonderen Sehenswürdigkeiten. Mit Ausnahme der Kirche San Miguel mit einem grünglasierten Taufbecken aus dem 15. Jahrhundert. In einer Wandnische darüber prangt eine buntbemalte flämische Skulptur aus dem 16. Jahrhundert. Sie stellt Maria mit dem Rosenkranz dar. Das historische Bauwerk ist im Ortskern zu finden.

Viele der Einwohner leben von der Landwirtschaft. Das landwirtschaftliche Zentrum von Valsequillo zieht sich weit in den Barranco de San Miguel hinein. Hier wechseln sich Obst und Mandelplantagen mit Gemüsefeldern ab. Wer kein eigenes Land besitzt verdingt sich in einer der kleinen Käsefabriken. Weitere Arbeitsplätze stellt das Unternehmen Villaflor meter weit entfernt und liegt am Fuße des Cruz de Saucillo. Sie ist eingebettet in eine wildromantische Landschaft. Ihr altkanarischer Name steht für den Wasserreichtum der Region. Noch heute ist die Landwirtschaft die wichtigste Erwerbsquelle für die Einwohner. Für Natur- und Wanderfreunde gibt es am Ortsrand Richtung San Mateo ein stilvolles Landhotel inmitten eines Kiefernhains. El Pinar ist der Name des Hotels, ein restauriertes zweistöckiges Herrenhaus, das seinen Charakter bis heute bewahrt hat. Von hier führt ein Wanderweg über den Cruz de Saucillo zur Caldera de los Marteles ins Inselinnere. Ein weiterer Wanderweg beginnt in Valsequillo und führt in rund drei Stunden zur Landstrasse der Jäger. Dieser Camino Vecinal de Cazadores kommt von Telde und verläuft weiter durch eine einsame Landschaft zum Pico de las Nieves, dem höchsten Berg von Gran Canaria. Im Barranco de los Cernicalos gedeiht eine einmalige Flora:
Weißer Ginster und wilder Ölbaum wachsen am Wegesrand, es duftet nach Weihrauch, Rosmarin, Salbei und Thymian. Blütenpracht Wie bereits erwähnt ist der Mandelbaum für die Bewohner dieser Region von großer traditioneller und wirtschaftlicher Bedeutung. Schon vor rund 400 Jahren empfahl der berühmte spanische Dichter Lope de Vega ein Rezept, wonach man vor übermäßigen Alkoholgenuss sieben bittere Mandel essen sollte. Ob dieser Vorschlag sinnvoll war? Im Volksmund heißt es doch, dass siebzig bittere Mandeln einen ALLEn Menschen ins Jenseits schicken. Das in den Mandeln enthaltene Amygdalin setzt im Magen entsprechend viel Blausäure für den Exitus frei. Weit weniger bittere Gedanken kommen auf, wenn man im Februar nach Valsequillo fährt. Dann stehen die Mandelbäume in voller Blüte – weiß bis zartrosa. Die Wirkung der Blütenpracht ist ungetrübt, denn Blätter entwickeln die Bäume erst später. Die Blüten halten sich bei gutem Wetter rund eine Woche. Die Bauern haben bis zur Ernte mit ihren Mandelbäumen wenig Arbeit. Wenn die Samenkerne, die bereit, das auf seinen Plantagen exotische Blumen anbaut.
Käsespezialität Die Käsereien in Valsequillo und Umgebung produzieren einen inselberühmten und hervorragenden Ziegenkäse: Den „Queso de Flor Valsequillo“. Er wird auf allen traditionellen Festen verkauft. In den Geschäften ist er bisher nur schwer zu finden. Sie können ihn aber direkt bei einem der Hersteller im Ort kaufen. Die Adresse: Avenida de los Almendros 27. Der Eingang befindet sich im Hinterhof. Seinen phantasievollen Namen verdankt der „Blumenkäse“ der Tatsache, dass zu seiner Herstellung Artischocken-Ferment genommen wird anstelle des sonst üblichen Kälber-Lab.
Fiestas Das Mandelblütenfest – Fiestas del Almendro en Flor – wird am ersten oder zweiten Sonntag im Februar im Wechsel mit der Ortschaft Tejeda gefeiert. Das Fest gehört zu den beliebtesten Veranstaltungen auf Gran Canaria. Sie müssen allerdings damit rechnen, dass sich auf den Zufahrtsstraßen der Verkehr kilometerlang staut. Am 29. September wird mit einer Prozession das Patronatsfest zu Ehren des Heiligen Miguel (Fiestas de San Miguel Arcángel) begangen. In der folgenden Nacht feiern die Einwohner ein wildes Dorffest. Suelta del perro – die Befreiung des Hundes.
Die Umgebung Auf einer sehr schönen Fahrt von Valsequillo ins Inselzentrum lohnt sich ein Halt in Tenteniguada. Die kleine Siedlung ist nur fünf Kilo- Mandeln, reif sind, werden sie mühsam mit der Hand gepflückt und aus der steinharten Schale gebrochen. Die Herkunft des Mandelbaumes ist bis heute nicht geklärt. Vermutlich kommt er aus Vorderasien und wurde von Seefahrern in den Mittelmeerraum gebracht. Nach der Eroberung der Kanarischen Inseln brachten die Spanier die Pflanze mit auf Gran Canaria. Das Mandelblütenfest in Valsequillo ist für die geselligen Inselbewohner eine beliebte und gern besuchte Veranstaltung. In der kleinen Kirche San Miguel findet „vor vollem Haus“ ein Gottesdienst statt – den Pfarrer freut der Zulauf an diesem Tag. Folkloregruppen singen kanarische Lieder und führen landestypische Tänze vor. Kunsthandwerker demonstrieren ihr Können und an den aufgestellten Buden werden inseltypische Produkte verkauft. Neben dem berühmten Ziegenkäse natürlich Unmengen von Mandelprodukten. Die Verwendung der Mandel scheint unbegrenzt. Neben Mandelbrot und Mandelkuchen ist der Nachtisch Frangollo sehr beliebt. Eine Mischung aus Mandeln, Mais, Rosinen, Eigelb und Milch. Von zurückkehrenden Kuba-Auswanderern wurde das Rezept für eine süße Mandelsuppe mitgebracht. Eine absolute Spezialität der Insel und die Krönung ist „Bienmesabe“, was übersetzt „Mir schmeckts gut“ heißt. Diese „kanarische Erfindung“ ist eine Mischung aus fein gehackten Mandeln und Honig. Sie schmeckt köstlich über Flan und andere Süßspeisen.

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8th April 2009

Santa Brigida

Das Städtchen ist nur 15 Kilometer von der Inselhauptstadt Las Palmas entfernt. Es liegt bereits auf einer Höhe von 509 Metern über dem Meeresspiegel und ist für sein außerordentlich ausgeglichenes Klima bekannt. Eine durchschnittliche Luftfeuchtigkeit von 75 Prozent und Temperaturen, die um 3 Grad unter denen von Las Palmas liegen, sind ideale Bedingungen. Die fruchtbare Umgebung mit einer Vielzahl von Palmen und Zypressen waren weitere Voraussetzungen, die schon im 19. Jahrhundert betuchte Bürger aus Las Palmas veranlassten, sich hier ihre Sommerresidenzen, umgeben von großen Gärten, zu bauen. Vor rund einhundert Jahren entdeckten auch die ersten Touristen, zumeist Engländer, die Vorzüge dieses Ortes und verbrachten ihren „Kuraufenthalt“ in Santa Brígida. So gehörten die Hotels Quiney`s und Santa Brígida zu den ersten, die auf Gran Canaria gebaut wurden. Bis heute ist die Stadt mit ihrer Umgebung ein begehrter Wohnort sowohl der kanarischen Bürger als auch der ausländischen Residenten. Ihre zum Teil prunkvollen Villen und Landhäuser sind an den Hängen und Hügeln zu bestaunen.
Geschichte Der Ortsteilname Sataute (altkanarisch für Palmenwald) erinnert an die Existenz einer ehemals üppigen Vegetation. Drachenbaum- und Palmenhaine säumten die Hügellandschaft und Täler. Von all diesen Reichtümern der Flora ist inzwischen leider viel für die „Zivilisation“ geopfert worden. Die Kleinstadt trägt auch den Beinamen „die Unbesiegte“, da sie Schauplatz einer bedeutenden Schlacht der kanarischen Historie war.
500 kanarische Krieger unter der Führung von Pamochamoso lieferten 4.000 holländischen Soldaten am nahegelegenen Berg Lentiscal einen erbitterten Kampf. Deren Befehlshaber van der Does hatte seine Truppen los geschickt, um die Reichtümer und Ländereien zu erobern. Die vermeintlich unterlegenen Canarios besiegten die holländischen Soldaten und schlugen sie in die Flucht. Geholfen haben auch die Frauen des damaligen Dorfes, die sich regelmäßig versammelt hatten, um die Jungfrau „Virgen del Rosario“ zu bitten, die Gefahr der ausländischen Eindringlinge abzuwenden. An dieses Ereignis, das sich 1599 zutrug, erinnert noch heute ein jährliches Fest, welches die Einwohner von Santa Brígida mit großem Stolz begehen. Die Kirche „Iglesia de Santa Brígida“ wurde bis auf den Turm (erbaut 1735) bei einem Brand Anfang des 20. Jahrhunderts völlig zerstört und anschließend wieder aufgebaut. Die Skulptur der trauernden Maria des berühmten kanarischen Malers und Bildhauers Lujan Perez konnte vor den Flammen gerettet werden. Am heutigen Standort der Kirche von Santa Brígida wurde bereits 1522 das erste christliche Bauwerk errichtet.


Fiestas 13. Juni San Antonio, Viehmarkt mit Pferderennen und kanarischen Ringkampf (Lucha canaria).Der Ort ist während der Fiesta erfüllt mit landwirtschaftlichen Gerüchen von Schafen und Ziegen. Die Bauern feilschen temperamentvoll um die Preise für das zu ersteigernde Vieh. 12. Oktober Erinnerung an den Triumph über die holländischen Truppen unter dem Befehlshaber van der Does. Noch heute gedenkt man jenes Tages mit einem großen Fest und spricht den Wunsch aus, dass von ausländischen Schiffen nie wieder eine Gefahr für die Bürger der Stadt aus gehe.

Die Umgebung Es gibt wenig Orte auf der Insel, an dem der vulkanische Ursprung so deutlich sichtbar wird, wie an der „Caldera de Bandama“ – ein Einsturzkrater von einem Kilometer Durchmesser. Den imposantesten Blick in den Erosionskessel hat der Besucher von dem daneben aufragenden, kegelförmigen, 569 m hohen Vulkankegel „Pico de Bandama.“ Schon der Aufstieg oder die Auffahrt lässt die Gewalt der Eruptionsformen erahnen. Schwarze Lavaasche begleitet den Weg auf den Gipfel. Von dort hat man einen gewaltigen Blick in den kreisrunden und 240 Meter tiefen Krater. Am Kratergrund grünt es und der einzige Bauer bestellt einsam seine Felder. Auch der kleine Bauernhof, den er bewohnt, ist vom Gipfel zu erkennen. Außerdem hat man eine hervorragende Fernsicht auf die gesamte Ostund Nordküste von Gran Canaria sowie auf die Provinzhauptstadt Las Palmas. Bei einem Blick in den Südwesten kann man das imposante Zentralmassiv erkennen. Auf einem teilweise gepflasterten Pfad können Sie in den Krater hinabsteigen und auf dem Kratergrund wandern.
Der Name „Bandama“, nach dem der Ort und der Vulkankegel benannt sind, wurde von dem Familiennamen des Weinhändlers van Damme abgeleitet. Im 17. Jahrhundert wird dieser Ortsname erstmals urkundlich erwähnt. Diese Region war über Generationen ein Weinanbaugebiet von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Es wurde die Malvasiertraube angebaut und ein Wein von hervorragender Qualität produziert. Noch heute ist hier das Hauptweinanbaugebiet von Gran Canaria. Den Wein können Sie unter dem Namen „Vino del Monte“ in den Geschäften und Lokalen der Region kaufen und probieren. Neben den Wanderfreunden kommen auch die Golfsportler in der Umgebung von Santa Brígida auf ihre Kosten. Bereits 1891 wurde am Lomo del Polvo der erste und damit älteste Golfplatz Spaniens unter der Mithilfe von britischen Spezialisten gebaut. 1956 wurde der 18-Loch- Platz an die Westflanke des Pico de Bandama verlegt. Er ist idyllisch eingerahmt von einer üppigen Vegetation, wie Drachenbäumen und Palmen.
Töpferzentrum Auf die Handwerkskunst der Töpferei sind die Inselbewohner stolz. Sie ist ein Ausdruck ihrer Eigenständigkeit und ihres Selbstbewusstseins. Ton ohne Drehscheibe nur mit der Hand formen, diese Tradition geht noch auf die vorspanische Epoche zurück. Archäologische Funde auf Gran Canaria zeigen, dass sich nicht nur die Technik, sondern auch die Formen über die Jahrhunderte erhalten haben. In La Atalaya, ganz in der Nähe des Pico de Bandama wurde das Töpferzentrum „Centro Locero“ Monument für die Jugend mit einem angeschlossenen Kunstgewerbemuseum errichtet. In dem kleinen Museum kann man das Atelier Panchitos, einem der berühmtesten kanarischen Töpfer besichtigen. Im Nebenhaus können Sie jungen Schülern bei der Arbeit über die Schulter schauen. Krüge, Wasserfilter und Vasen werden noch immer manuell und ohne Drehscheibe geformt. In einem Ausstellungsraum bieten die Handwerker ihre Produkte zum Verkauf an. Das alte Dorf La Atalaya ist an den Hang gebaut und ist über verwinkelte Straßen und treppenartig gebauten Gassen zu besichtigen. Die noch bewohnten Höhlen erkennt man häufig erst auf den zweiten Blick, denn fast alle haben gemauerte Eingänge, Vorbauten und Terrassen. Quelle: Das Hallo Grancanaria Magazin

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8th April 2009

Die kanarischen Paradiesfeigen

Wer Streit sucht auf den Kanarischen Inseln, der braucht nur mit fester Stimme zu behaupten, Christoph Kolumbus habe auf seiner zweiten Reise die ersten Paradiesfeigen von Gran Canaria in die Neue Welt hinübergenommen. Es wird sich dann unschwer jemand finden, der die kanarische Bananengeschichte anders kennt: Kolumbus schön und gut, aber er nahm die „bananos“, auch Paradiesfeigen genannt, nicht auf seiner zweiten Reise mit nach „Indien“, sondern auf seiner dritten – und schon gar nicht von Gran Canaria, sondern von La Gomera. Und ein dritter Diskutant dürfte sich einstellen und den Kolumbus mit einer abschätzigen Handbewegung vom Tisch fegen und sagen: Der Dominikanermönch Fray Tomas de Berlanga war es; im Jahre des Herrn 1507 ankerte hier in Las Palmas eine Flotte, die gen Westen fahren
wollte und es dann auch tat, und der Dominikaner ging von Bord, holte sich ein paar Bananenstauden, ging an Bord zurück und pflanzte sie in der Neuen Welt aus,mit Erfolg, wie man weiß.

Wissenschaftliche Betrachtung Die Wissenschaft und die Konversations- Lexika sind sich lediglich darin einig, dass die Banane ihre Urheimat in den Tropen der Alten Welt hat. Wer also auch immer die wohlschmeckenden Paradiesfeigen von den Kanarischen Inseln nach Amerika verpflanzte, es war eine Kulturtat. Mehr als zweihundert Jahre nach der ersten Reise von Kolumbus über den Atlantik verließ die Malerin Maria Sybilla Merian, Tochter des Kupferstechers Matthaeus Merian, im surinamischen Hafen Paramaribo ein holländisches Schiff und betrat den Boden der Neuen Welt – sie wollte Insekten und Pflanzen studieren und malen, ein wahrhaft abenteuerliches Unterfangen für eine Künstlerin im Jahre 1699. Auf dem Weg in die Wildnis voller neuer und kaum geahnter Flora und Fauna begegnete sie der Banane. Wohl zum erstenmal sah sie dieses Gewächs und widmete ihm ein Blatt. In ihrem berühmten Werk „Metamorphosis Insectorum Surinamensium“ ist es einer der am schönsten kolorierten Stiche.
Ein entscheidendes Übergewicht der Pflanze – Blüten- und Fruchtstand der Banane, wobei nicht auszumachen ist, ob dieses Exemplar zu einer der vielen Formen der Musa sapientum oder der Musa paridisiaca gehört. So unbekannt war im 18. Jahrhundert in Europa die Banane noch, dass die Autorin es für nötig hielt sie zu beschreiben: Jede Traube hat neun oder zehn Etagen, jede Etage trägt zwölf bis vierzehn Früchte, jede Traube ist so schwer, dass ein Mann sie gerade noch tragen kann. Wunderbar der vierfache Rhythmus, mit dem sich dieses tropische Kolossalgewächs sich auch farblich entfaltet, ein Schieben und Drängen, um zur Vollendung zu kommen, eine alles beherrschende Diagonale, die die Schmetterlingsstände an den Rand wegschiebt. Das Insekt ist Automeris liberia aus der Familie der Saturnidea. Man züchtet viele Spinner, um Naturseide zu gewinnen – allerdings gehört Bombyx mori, der eigentliche Seidenlieferant, anderswohin. In den Tropen und Subtropen Amerikas gibt es 180 Arten von Automeris, die einander und der abgebildeten Art sehr ähnlich sind. Die Raupen sind mit stark nesselnden Dornen oder Haaren besetzt. Aus dem Stich lässt sich ersehen, dass die Raupe sich in einem dichten Seidengespinst verpuppt: Man sieht den geöffneten Kokon, in ihm einen Raupenkopf, der zur abgestreiften Haut gehört.

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8th April 2009

Gáldar

Gáldar

Die 22.000 Einwohner zählende Stadt liegt im äußersten Nordwesten der Insel, 28 Kilometer von Las Palmas entfernt. Sie erreichen die Stadt am bequemsten von Las Palmas kommend über die neue und gut ausgebaute Küstenstraße. Dabei passieren Sie bei dem Örtchen San Felipe eine der höchsten Brücken Spaniens (128 Meter). Der schon von weitem sichtbare und vegetationslose 434 Meter hohe Vulkankegel Montaña de Gáldar weist dem Herannahenden zuverlässig den Weg. Der Berg grenzt auch den Ort zur nördlichen Atlantikküste ab. Als er sich aus dem Erdinnern erhob, wurde den angrenzenden Schluchten (Barrancos) der Zugang zum Meer versperrt. Gestein und Erde füllten die Schluchten, die dann durch Erosion zu einer großen fruchtbaren Ebene umgeformt wurden. Der Anbau von Bananen, Tomaten und Kartoffeln bildet heute die wirtschaftliche Grundlage der Stadt.

H I S T O R I E Gáldar rühmt sich, die erste Hauptstadt Gran Canarias gewesen zu sein. Vor der spanischen Eroberung war Gáldar (Urname Algaldar) neben Telde , der zweite altkanarische Königssitz der Insel. Hier residierte in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts der kanarische König „Tenesor Semidan“. Nach der legendären Schlacht von Arucas im Jahre 1481, in der Guanarteme (Fürst) Doramas den Tod fand, geriet Tenesor Semidan in Gefangenschaft und wurde an den spanischen Hof in Toledo verschleppt. Von der Aussichtslosigkeit seiner Situation entmutigt, ließ er sich unter der Patenschaft des spanischen Königs Ferdinand in der Kathedrale von Toledo auf den Namen Fernando Guanarteme taufen. Als er auf den Archipel zurückkehrte, diente er der spanischen Krone als Vermittler, um seine früheren Untertanen von der Sinnlosigkeit ihres Widerstandes zu überzeugen. Auch bei der Eroberung von Teneriffa durch die Spanier wurde seine Hilfe in Anspruch genommen. In der Stadtkirche von Gáldar, der Iglesia de Santiago de los Caballeros, ist heute noch das „Pila Verde“ zu besichtigen. Ein grün glasiertes Keramiktaufbecken, in dem die ersten Ureinwohner nach der Eroberung getauft wurden. Am 24. Juli 1986 wurde in der Stadt vom spanischen König Juan Carlos I. ein Monument zu Ehren des altkanarischen Königs Tenesor Semidan eingeweiht.

D I E A L T S T A D T Das Ayuntamiento (Rathaus) befindet sich im Zentrum von Gáldar, der Plaza de Santiago. Im Innenhof des neoklassizistischen Bauwerks steht ein gewaltiger Drago (Drachenbaum), dessen Alter auf über 300 Jahren geschätzt wird. Seine Krone überragt das Dach des Rathauses. Auf der Südseite der Plaza erhebt sich die Kirche Santiago de los Caballeros. Mit dem Bau des Kirchengebäudes wurde im Jahr 1778 begonnen. Völlig fertig gestellt wurde die Kirche jedoch erst nach fast hundertjähriger Bauzeit 1872. Sie wurde auf den Grundfesten des ehemaligen Königspalastes der Guanartemen errichtet. Obwohl sich noch einige barocke Elemente an der Kirche befinden, handelt es sich um das früheste neoklassizistische Bauwerk auf den Kanarischen Inseln. Die Fassade ist von zwei Türmen eingefasst, welche als Glockenund als Uhrturm gestaltet sind. Die dreischiffige Kirche wurde aus Vulkansteinen der Umgebung gebaut und endet mit einem Querschiff, über dem sich die Kuppel wölbt. Im Innenraum befindet sich das bereits erwähnte „Grüne Taufbecken“ aus dem 15. Jahrhundert, worin die altkanarischen Bewohner von den Spaniern getauft wurden. Der Hauptaltar ist aus Holz geschnitzt, erscheint aber optisch als Marmor.

Von dem berühmtesten kanarischen Bildhauer Jose Lujan Perez (1756-1815) sind sechs Werke zu sehen. Außerdem gibt es in der Kirche noch Skulpturen von Roldan und Alonso Ortega. Unter den Gemälden befindet sich ein bemerkenswertes Bild des Apostels Jakob, welches ebenso wie das Christuskind im 15. Jahrhundert geschaffen wurde und Teil des ehemaligen Altarbildes war. In der Nähe des Rathauses, in der Calle Drago Nr.2 liegt ein Museum, dass dem Maler Antonio Padron (1920 – 1968) gewidmet ist. Freunde des Realismus können über 150 Exponate aus verschiedenen Phasen der künstlerischen Schaffenszeit des Malers bestaunen – von Ölgemälden über Zeichnungen und Radierungen bis hin zu Skulpturen. Seine Gemälde zeigen teilweise eine bäuerlicharchaische Vorstellungswelt.

D A S  E R B E  D E R  G U AN C H E N Guanchen war der Name der Altkanarier. In und bei Gáldar hat man Zeugnisse aus dieser Zeit entdeckt. Die „Cueva Pintada“ (bemalte Höhle) liegt am südwestlichen Ortsausgang von Gáldar. Die fünf mal fünf Meter große und knapp zwei Meter hohe quaderförmige Höhle zählt mit ihren gemalten Quadraten, Dreiecken und konzentrischen Kreisen zu den bedeutendsten Funden auf den Kanarischen Inseln. Heute können Sie die Höhlen unter fachkundiger Anleitung im „Museo y Parque Arqueologico Cueva Pintada“ besichtigen.

D I E   U M G E B U N G Etwa zwei Kilometer nördlich der Stadt bei „El Agujero“ wurde 1934 bei Ausgrabungsarbeiten ein großes Bestattungsgelände der Ureinwohner entdeckt, die „Necropolis de Gáldar“, in deren turmförmigen Steingräbern man wertvolle Beigaben fand. Außerdem fand man in einer Steinkammer 30 Mumien, von denen man glaubt, sie seien im 11. Jahrhundert einbalsamiert worden. Diese archäologischen Funde sind im Museo Canario in Las Palmas ausgestellt. Eine Besichtigung des Geländes ist nur unter fachkundiger Führung zu empfehlen. An der alten Küstenstraße nach Las Palmas (ausgeschildert Cuesta de Silva) befindet sich das wohl bekannteste Bauwerk Gran Canarias aus der prähispanischen Zeit, die Höhlenburg „Cenobio de Valeron“. In einer großen, ins Berginnere hineinragenden Felsspalte wurden auf mehreren Ebenen rund 300 Höhlen in den Tuffstein gegraben und durch Treppen und Gänge miteinander verbunden sowie mit Holztüren verschlossen. In einer höher gelegenen Höhle sind einfache geometrische Zeichnungen an einer Felswand zu sehen. Heute gilt es als so gut wie sicher, dass die teils natürlichen, teils von Menschenhand geschaffenen Höhlen als Getreidespeicher dienten. Hier wurde gelagert, was dem König als Tribut zu zollen war. In der gesamten Region um Gáldar wurden damals Gerste und Mais angebaut. Oberhalb der Höhlen befindet sich ein altkanarischer Tagoror (Versammlungsplatz). Auf dem Weg nach Agaetekönnen Sie einen „Abstecher“ nach Reptilandia machen. Seit 17 Jahren liegt der Reptilienpark am Hang des 510 Meter hohen Amagro. Rieseneidechsen und Schlangen, Krokodile, Land- und Wasserschildkröten, Skorpione und Vogelspinnen können im Freien und in einem Tropenhaus besichtigt werden. Das von den Einheimischen nur Guia genannte Städtchen wurde im 15. Jahrhundert als Vorort von Gáldar gegründet. Hier ließen sich die neu zugewanderten Spanier nieder. 1526 wurde Guia ein selbstständiger Ort. Er ist der Geburtsort des Bildhauers und Malers Jose Lujan Perez (1756 – 1815), dessen Heiligenstandbilder in allen bedeutenden Kirchen des Archipels zu finden sind. Er gilt als der berühmteste Sohn der Stadt. Zwei Gründe sprechen dafür, das Städtchen zu besuchen. Erstens zählt die Kirche „Iglesia de Santa Maria de Guia“ zu den bedeutendsten neoklassizistischen Kirchenbauten auf der Insel (Madonnenfiguren von Lujan Perez) und zweitens der berühmte „Queso de flor“, ein nach alter Tradition hergestellter Käse. Quelle: Hallo Grancanaria

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8th April 2009

Folklore auf Gran Canaria 

„Die Tänze der kanarischen Folklore zeigen den Besuchern der Inseln wie kaum sonst etwas, die Lebenslust der Inselbewohner. Ihre offene, mitteilsame Art, ihr ausgeprägtes Zusammengehörigkeitsgefühl und ihre lebhafte Phantasie. Die meisten Tänze sind einfach und die älteren von schnellerem Tempo. Alle Tänze stehen im Banne des Gesanges, für den sich die kanarischen Menschen auf das höchste begeistern können: Einzelstimmen oder wechselnde Stimmen von Männern und Frauen, die sich gegenseitig die Worte „stibitzen“, werden mit zunehmender Dauer des Gesanges meist von allen Stimmen der Gruppe aufgenommen. Überhaupt verleiht die Gruppe mit Reigen und Ketten den Tänzen ihren besonderen Charakter. Meist heiter und humorvoll werden Alltag und Arbeit, nachdenklich und träumerisch Sehnsüchte und natürlich die Liebe besungen. Die überschäumende Lebensfreude der Tänze reißt ebenso mit wie die melancholische Romantik der Lieder.

Ursprung Auf den Kanarischen Inseln gibt es sehr inseltypische Tänze, wie zum Beispiel den bodenständigen „Tajaraste“ oder den ebenfalls auf den Inseln entstandenen „Sirinoque“. Bis heute ist wenig bekannt über die Tänze und Gesänge der Urbevölkerung, den Guanchen. Als Rhythmusinstrument benutzten sie den Tajaraste, eine Art Tamburin, das dem Volkstanz der Kanarischen Inseln seinen Namen gegeben hat. Dem Tanz der Guanchen wird sowohl ein sozial-religiöser als auch ein kriegerischer Charakter zugeschrieben. Gesten, Lässigkeit und Lebhaftigkeit der Bewegungen verleihen dem Tanz das insuläre „Etwas“, ohne das er nicht das Anziehende für den Betrachter hätte. Mit den Eroberern kamen aus Spanien die Tänze Seguidillas, Malagueña, Folias und Zorongo. Über die Herkunft der berühmten Folias gibt es unterschiedliche Theorien; verschiedene Landschaften, ja sogar Länder nehmen für sich den Ursprung in Anspruch. Auf den Kanarischen Inseln hat der Tanz sein eigenes Gepräge: als Reigen, zu Paaren, in Reihen. Wie auch andere Tänze des Archipels, so fand auch die „Folia“ auf jeder Insel ihren besonderen Charakter. Unter den eingeführten Tänzen bildet die Verwendung der Romanze als Begleitung zum Tanz ein Relikt aus vergangenen Zeiten. Entsprechend der archaischen Erscheinungsform, zeigen die auf den Kanarischen Inseln getanzten Fassungen unverkennbar altertümliches Gepräge.

Auf den großen Bühnen Einige Tänze von den Kanarischen Inseln haben in der Alten und Neuen Welt große Verbreitung gefunden. Einer dieser Tänze, der weltberühmt wurde, war die „Canarie“. Sie hielt auch Einzug am Hofe König Ludwigs XIV. in Versailles. Nachdem „Canarie“ in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts unter Betonung ihrer Ähnlichkeit mit der „Gigue“ in Frankreich eingeführt worden war, wurde sie in bereits stilisierter Form gegen Ende desselben Jahrhunderts den instrumentalen Tanzsuiten als weiterer Tanz eingefügt. Auch in die Ballettstücke einiger Opern Lullys fand sie Eingang. Tajaraste, Sirinnoque, Tango von den Kanarischen Inseln? Welchem dieser Tänze entstammt sie? Handelt es sich vielleicht um einen inzwischen ausgestorbenen Tanz? Für alle kanarischen Lieder und Tänze gilt, was man den Menschen auf den Kanarischen Inseln selbst nachsagt: Man durchschaut ihn nicht so leicht und er gilt als ruhig, aber innerlich ist er vulkanischer Natur.

Musikalische Begleitung Zu den Begleitinstrumenten zählen heute Gitarre, Mandoline, Tamburin und vor allem das „Timple“, ein typisch kanarisches Musikinstrument. Die Besonderheit des kleinen vier- oder fünfsaitigen Instruments ist ihr leicht bauchiger Klangkörper. Ihre klaren und kräftigen Töne tragen viel zur Eigenart der kanarischen Volksmusik bei. Die ersten Timplebauer kamen wahrscheinlich von der Nachbarinsel Lanzarote. In der ehemaligen Inselhauptstadt Teguise befindet sich noch heute eine bekannte Timplewerkstatt.

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8th April 2009

Busfahrplan

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  • Gran Canaria ist der Inbegriff unbeschwerter Badefreuden. Die fast kreisrunde Hauptinsel der Kanaren – vor der Küste Nordwestafrikas gelegen – lockt das ganze Jahr über mit frühlingshaft milden Luft- und Wassertemperaturen. Aber Gran Canaria hat noch mehr zu bieten als Sonne, Sand und Reiserummel. Ein wenig entfernt von den belebten Stränden des Südens offenbart sich eine noch größtenteils ursprüngliche Inselwelt: An den Hängen der Täler leuchten weiß die kleinen Dörfer, deren Häuser mit kunstvoll geschnitzten Balkonen ausgestattet sind. Und zu den farbenprächtigen überschwenglichen Patronatsfesten und Prozessionen in den Dörfern sind Gäste stets willkommen. Auf unseren spezial-gran-canaria Seiten haben Sie die Wahl zwischen günstigen Charterflügen-Lastminute-Pauschal und Katalogreisen nach Gran-Canaria mit Bestpreisgarantie. Außerdem bieten wir Ihnen die aktuellen Angebote von Alltours, Neckermann und Schauinsland-Reisen nach Gran Canaria auf jeweils eigenen Veranstalter-Restplatzbörsen an.. Ihre Reise-Hotline berät Sie gerne und umfangreich zu Ihren Reisefragen. Nutzen Sie unser freundliches Service Team für Ihre persönlichen Reisewünsche. Günstige Reise wählen, buchen und bares Geld sparen.

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