19th Juli 2009

Ausflugsziel Santa Maria de Guía

Santa Maria de Guía

Santa Maria de Guía

 

vielfach kurz Guía genannt, im Nordosten von Gran Canaria, ist über eine gut ausgebaute Küstenstraße von Las Palmas aus zu erreichen (26 km). Die Ende des 15. Jahrhunderts gegründete Stadt liegt auf 186 Metern über dem Meeresspiegel und hat rund 12.500 Einwohner.

Stadtgeschichte Herzstück des quirligen Landstädtchens ist der Kirchplatz. Er ist von schmalen kopfsteingepflasterten Gassen mit vielen original kanarischen Häusern umgeben. Bis 1526 war Guía ein Ortsteil von Galdar. Hier siedelten sich vor allem die reichen Familien der spanischen Eroberer an. So bekannte Namen wie Riverol (Bankiersfamilie), Quintana und Bethencourt sind eng mit der kanarischen Geschichte verbunden. Nach der Eroberung der Insel durch die Spanier erhielt der spanische Edelmann Sancho Vargas Machuca vom Königshaus große Ländereien in Gran Canaria übertragen. Aus Dankbarkeit ließ er 1509 die Kapelle Santa Maria de Guía errichten. Die Unabhängigkeit der Gemeinde führte dazu, dass die Kapelle zu klein wurde, um allen Gläubigen des „schönsten und angesehensten Dorfes nach der Hauptstadt“, wie es auf der Inschrift des Wappens heißt, Platz zu bieten. Aus diesem Grunde begann man im Jahre 1607 mit dem Bau der neuen Kirche „Iglesia de Santa Maria de Guía“, einer dreischiffigen Basilika mit mehreren Seitenkapellen. Die Fertigstellung des Gotteshauses beanspruchte ein ganzes Jahrhundert. Erst Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die heute sichtbare Fassade errichtet, deren Portal barocke und neoklassizistische Stilelemente miteinander verbindet. Die Holzdecken in der Basilika sind im Mudejar-Stil gearbeitet. In den beiden Kirchtürmen hängen die vom Domherrn Gordillo Ramos gestifteten Glocken. Die Uhr ist ein Geschenk des berühmtesten Bürgers der Stadt, des Bildhauers José Luján Pérez (1756-1815). In seinem Testament verfügte er: „Möge es den Bürgern gelingen, mit Hilfe dieses Geschenks die für die Landwirtschaft so überaus wichtige Wasserverteilung zu regeln.“ Das Altarbild über dem Hauptaltar, das Kruzifix im Marienraum sowie eine Vielzahl von Heiligenstatuen und Skulpturen sind Werke von José Luján Pérez. Die Werke zeichnen sich durch ausdrucksstarke Gesichtszüge aus, in denen sich Schmerz, Melancholie und Erlösungssehnsucht spiegeln. Heiligenstandbilder von José Luján Pérez findet man in allen bedeutenden Kirchen des kanarischen Archipels. Er erhielt seine Ausbildung zum Bildhauer in Las Palmas im damals üblichen Barockstil. Eine Büste des Künstlers steht vor dem Postamt unterhalb der Kirche. Das älteste Gebäude liegt gegenüber der Kirche. Es ist das im 16. Jahrhundert im kanarischen Stil gebaute ehemalige Wohnhaus der Familie Riverol. Im 17. Jahrhundert restaurierte es Gonzolo de Quintana y Bethencourt und ließ über dem Eingang das Wappen seiner Familie anbringen. An der Fassade des Rathauses von Guía befindet sich ein steinernes Wappen mit den Waffen von Fernando Guanarteme, dem altkanarischen König, der zum Christentum konvertierte und sich den „Katholischen Königen“ Spaniens unterwarf. Stolz sind die Bürger der Stadt auch auf einen Besucher aus vergangenen Zeiten. Der weltberühmte französische Komponist Camille Saint-Saens überwinterte häufiger in Guía. In der Villa Melpomene komponierte er einige seiner Partituren.

Die Hauptrolle: Der Käse In Guía wird eine der besten Käsesorten Spaniens hergestellt. Der „Queso de Flor“ (Blumenkäse) ist von einzigartigen und milden Geschmack. Der Name rührt daher, dass zur Gerinnung der frischen Milch die Blüten blauer Disteln verwendet werden. Sie verleihen dem Käse einen besonderen aromatischen Geschmack. Rund 32 Tonnen Käse werden jährlich in Guía und Umgebung produziert, der auf den Kanarischen Inseln und darüber hinaus, sehr begehrt ist. Der Queso de Flor besteht aus Kuh- Ziegen- und Schafsmilch und wird, wie bereits erwähnt, mit Distelblüten abgestimmt und in Handarbeit zu einem kreisrunden Laib geformt. Danach wird er auf Geflechten von Bambusstöckchen in Höhlen gelagert. 30 Tage nach der Herstellung kann der Käse verzehrt werden. In der letzten Aprilwoche ist jedes Jahr das traditionelle Fest des Käses. Die Fiesta de Queso lohnt einen Besuch. Jeden Sonntagvormittag belebt sich die Plaza im Ortszentrum. Bauern aus der Umgebung bieten ihre landwirtschaftlichen Produkte auf dem Markt an. Bekannt sind auch die „Cuchillos Canarios“ (Kanarische Messer) aus Guía mit ihren kunstvoll verzierten Griffen. Die Qualität der Einlegearbeiten aus Horn, Silber, Messing oder Keramik bestimmen den Preis. Naturgewalten Bei der Anreise nach Guía oder der Rückfahrt nach Las Palmas können Sie mit den Gewalten des Atlantiks Bekanntschaft machen. Das Meer ist in San Felipe oft abenteuerlich wild und die Brandung schlägt häufig bedrohlich hoch. Ebbe und Flut beherrschen den Tagesablauf. Wichtigster Gesprächsstoff der Bewohner und Fischer des Ortes ist das hinausfahren auf den Atlantik in den kleinen, kaum seetüchtigen Booten. Ein Stück östlich von San Felipe, auf einer weit ins tosende Meer ragenden Felszunge steht das Fischerdorf San Roque, das man nur zu Fuß erreichen kann. Die einfachen Häuser sind der furchteinflössenden Brandung des Meeres fast schutzlos ausgeliefert. Zum Ende der Landzunge führt ein schmaler Pfad, der auf einer Felsterrasse endet. Hier kann in einer kleinen Bar die Atlantikbrandung bestaunt werden.Quelle: Hallo GranCanaria

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19th Mai 2009

Der Ort gilt als typisch kanarisches Dorf ARTENARA


Der Ort gilt als typisch kanarisches Dorf. Das mit dem spektakulärsten Panorama ist es bestimmt. Das höchstgelegene Dorf der Insel (1.270 Meter) liegt malerisch im Norden der weiten Kratersenke von Tejeda, umgeben von Schluchten und bizarren Felsformationen. Das sich hier schon in der vorspanischen Zeit Menschen ansiedelten, beweist der altkanarische Ursprung des Ortsnamens. Artenara bedeutet „zwischen Felsen verstecktes Land“. Da der bekannte spanische Schriftsteller Miguel de Unamuno (1864 – 1936) als Besucher von Artenara immer sehr beeindruckt war, huldigt man ihm mit einer Statue an einem aussichtsreichen Punkt des Ortes. Von hier wandert der Blick über das weite Tal mit dem Nachbardorf Tejeda und den beiden für die Altkanarier heiligen Felsen Roque Nublo und Roque Bentaiga. Die Bergkette setzt sich mit den Cuevas del Rey fort. Auch den höchsten Berg von Gran Canaria, den Pico de las Nieves (1.949 Meter) können Sie erkennen. Weit darüber hinaus scheinen sich die Barrancos (Schluchten) endlos hintereinander aufzureihen.

DIE MENSCHEN UND IHRE GESCHICHTE In Artenara ist die Zahl der Einwohner in den vergangenen Jahren stetig gesunken. Nur noch wenige widmen sich dem Anbau von Weizen, Mais und Kartoffeln. Als Hirten bewachen sie ihre Ziegen und Schafe an den Hängen der umliegenden Berge. Die Altkanarier des Ortes lebten früher fast ausschließlich vom Getreideanbau. Sie tauschten einen Teil ihrer Ernte bei den Bewohnern von Agaete, einem Fischerdorf an der nord-westlichen Atlantikküste, gegen Fisch ein. Dieser rege Tauschhandel vollzog sich schon damals über die gebauten Handelswege, auf denen später die spanischen Eroberer ins Inselzentrum vordringen sollten. Viele Häuser des Ortes und der umliegenden Weiler sind in den Fels gebaut. Erkennen lässt sich das häufig erst auf den zweiten Blick, den die Fassaden vor den Wohnhöhlen sind gemauert, verputzt, gestrichen und von blühenden Pflanzen eingerahmt. Die Höhlen stammen zum größten Teil aus vorspanischer Zeit. Sie gehen angeblich bis auf die Steinzeit zurück, was durch Funde in der nahen Umgebung untermauert wird. Ein Reisebericht des kastilischen Chronisten Bernaldez vermittelt uns die Lage und Ausstattung der Höhlen im 16. Jahrhundert: „Der Weg von Tejeda hierher ist gefährlich, voller Spalten und Abstürze. Inmitten eines großen Berges entdeckte ich Löcher nach Art von Vogelnestern. Es sind dies Höhlen, von denen einige gerundet, die anderen eckig sind; die einen verfügen über nur einen Raum mit Platz für ein einziges Bett, die anderen gehen über mehrere Ebenen. Alle sind in Fels geschlagen – mit nicht mehr Licht als jenem, das durch die Tür hereinscheint. Die Luft in den Höhlen ist frisch im Sommer und wärmend im Winter. In ihnen hört man weder das Rauschen des Windes noch das Trommeln des Regens.“

RUNDGANG Das Ortsbild wird von zwei weißen Türmen bestimmt. Sie gehören zur Pfarrkirche San Matias, die 1782 eingeweiht wurde. Sehr schön sind im Kircheninneren die bunten Wandbilder von Jose Arencibias. Der hl. Matias ist der Dorfpatron, und sein Fest wird immer am 23. Februar gebührend gefeiert. Aber die eigentliche Sehenswürdigkeit Artenaras ist eine in den Fels geschlagene Kapelle. Sie trägt den Namen „Virgen de la Cuevita – Höhlenjungfrau“. Gegenstand der Verehrung ist eine 80 cm hohe Holzskulptur mit Krone und Strahlenkranz. Auf ihrem linken Arm trägt die, wahrscheinlich aus Mallorca stammende Jungfrau, ein Jesuskind. Katholische Missionare sollen die Statue hierher gebracht haben, um mit ihrer Hilfe die Canarios zum christlichen Glauben zu bekehren. Aber weder lassen sich das genaue Alter der Statue,noch der Name des Künstlers, der sie schuf, bestimmen. Die pausbäckige Jungfrau gilt als Patronin der Folkloregruppen und der Radrennfahrer Gran Canarias. Am vorletzten Sonntag im August ehrt man sie mit einer großen Prozession. Feierlich wird sie zur Dorfkirche an der Plaza getragen und eine Woche später unter der Begleitung von Feuern und Fackeln an ihren angestammten Ort, der Cuevita zurückgebracht. Diese Felsengrotte ist über eine steingepflasterte und danach in Stufen ausgebaute Pilgerstraße leicht zu erreichen. Die Grotte ist ganz aus roten Tuffstein geschlagen, samt Altar, Kanzel und Beichtstuhl. Die entstandene Kapelle ist 4,4 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 8 Metern. Die Cuevita entstand wahrscheinlich im 17. Jahrhundert. Eine Inschrift in der Kirche besagt, dass sie bewusst an dieser Stelle in 1.219 Meter Höhe, gegenüber den beiden altkanarischen Heiligtümern Roque Nublo und Roque Bentaiga gebaut wurde – als Gegengewicht zu dem alten Glauben. Beachtung sollten Sie dem Schild „Meson la Silla“ schenken. Es weist auf eine Tür im Berg mit der Nr. 9 hin. Durch einen 150 Meter langen und dunklen Tunnel gelangen Sie auf ein von Pflanzen umranktes Plateau unter einem Felsüberhang. Von hier können Sie eine herrliche Aussicht auf die bizarre Gebirgsland von Gran Canaria genießen. Stärken können Sie sich in dem in den Fels geschlagenen Restaurant. In einer ausgebauten Höhle neben dem Busbahnhof wird traditionelles Kunsthandwerk aus Artenara angeboten.

DIE UMGEBUNG Den Tafelberg Acusa sehen Sie an der Straße von Artenara nach San Nicolas de Tolentino. An seiner Westseite befindet sich noch ein Ortsteil von Artenara, das Höhlendorf Acusa Seca. Die reine Höhlensiedlung liegt besonders faszinierend in steilen Felsabstürzen unterhalb der fruchtbaren Hochebene Vega de Acusa. Die Höhlenwohnungen im Schatten der steil aufragenden Felswand sind teilweise bewohnt und bieten einen phantastischen Ausblick auf die Caldera de Tejeda. Von Artenara führt eine Straße ostwärts zum Kiefernwald von Tamadaba, einem der schönsten Wald- und Wandergebiete der Insel Gran Canaria. Auf den Caminos Reales (Königswege) ins Tal von Agaete wandern Sie auf historischen Pfaden. Der 1.450 Meter hoch gelegene Wald mit einer üppigen Begleitflora aus Baumflechten, Farnen und Strauchgewächsen entschädigt Sie bestimmt für die kurvenreiche Anfahrt. Steuern Sie einen der zahlreichen Picknickplätze an, von denen aus der gesamte Inselwesten überblickt werden kann. Agaete und Puerto de las Nieves sind ebenso deutlich zu erkennen wie die weiter südlich gelegene „Risco de Faneque“ – eine Felsklippe, die aus fast 1.100 Meter Höhe senkrecht in den Atlantik abfällt. Bei klarem Wetter sehen Sie auch Spaniens höchsten Berg, den Teide auf der Nachbarinsel Teneriffa.Quelle:hallo GranCanaria

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  • Gran Canaria ist der Inbegriff unbeschwerter Badefreuden. Die fast kreisrunde Hauptinsel der Kanaren – vor der Küste Nordwestafrikas gelegen – lockt das ganze Jahr über mit frühlingshaft milden Luft- und Wassertemperaturen. Aber Gran Canaria hat noch mehr zu bieten als Sonne, Sand und Reiserummel. Ein wenig entfernt von den belebten Stränden des Südens offenbart sich eine noch größtenteils ursprüngliche Inselwelt: An den Hängen der Täler leuchten weiß die kleinen Dörfer, deren Häuser mit kunstvoll geschnitzten Balkonen ausgestattet sind. Und zu den farbenprächtigen überschwenglichen Patronatsfesten und Prozessionen in den Dörfern sind Gäste stets willkommen. Auf unseren spezial-gran-canaria Seiten haben Sie die Wahl zwischen günstigen Charterflügen-Lastminute-Pauschal und Katalogreisen nach Gran-Canaria mit Bestpreisgarantie. Außerdem bieten wir Ihnen die aktuellen Angebote von Alltours, Neckermann und Schauinsland-Reisen nach Gran Canaria auf jeweils eigenen Veranstalter-Restplatzbörsen an.. Ihre Reise-Hotline berät Sie gerne und umfangreich zu Ihren Reisefragen. Nutzen Sie unser freundliches Service Team für Ihre persönlichen Reisewünsche. Günstige Reise wählen, buchen und bares Geld sparen.

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